| 1) Lebensweise |
Hummeln sind soziale Insekten. Die Hummelkönigin gründet einen Staat. Ab dem Sommer gibt es auch Männchen und die zukünftigen Königinnen. Nur diese überwintern, der übrige Staat stirbt.
1) “Wir haben ein Hummelnest im Garten
2) – 5) Frühling: Die Rolle der Hummelkönigin, die ersten Nachkommen
6) – 9) Frühsommer: Babystation im Nest: Vom Ei zur Larve zur Thronfolgerin
10) – 14) Sommer: Meuterei, Begattung und Tod
Tote Hummeln unter Linden findet man jedes Jahr. Die toten Hummeln sterben entkräftet, sie verhungern. Dabei blühen die Bäume, doch die Blüten bieten zu wenig Nahrung.
Lindenblüten riechen nur intensiv, Nektar und Pollen für die Hummeln bieten sie im Spätsommer kaum. Die Hummeln fliegen zum Nektarsammeln mit fast leerem Magen aus, werden besonders von den Silberlinden angelockt, finden dort weder Blütenstaub noch Nektar und verhungern.
(Das Foto Blühende Linde (Tilia) von blumenbiene steht unter
Fadenwürmer, Wachsmotten und Co. Fotos und erläuternde Texte zu den Tieren, die meist ganze Staaten auslöschen und gegen die der Hummelstachel nicht wirkt.
Hummeln haben viele natürliche Feinde und Parasiten. Die Schädlinge finden sich im Boden, wo die Hummeln überwintern, im Nest (z.B. Wachsmotten) oder auf Blüten. Auch wenn man über die Parasiten noch nicht viel weiß, fasst dieser Artikel Wesentliches zu den häufigsten Feinden und Parasiten zusammen.
| 2) Verhalten |
Entgegen der landläufigen Überzeugung, Hummeln könnten nicht stechen, besitzen weibliche Hummeln sehr wohl einen Stechapparat.
Bevor die friedlichen Tiere aber zustechen, gibt es eindeutige Drohungen, die ernstgenommen werden sollten.
(Foto: C. Mayrhofer)
Hummeln verhalten sich selbstlos (altruistisch), denn die Tiere schützen ihre Hummelkönigin, selbst dann, wenn sie dabei sterben.
Die Wissenschaft beschäftigt sich mit der Frage, wie soziale Verhaltensweisen überhaupt entstehen konnten, da nach Darwin nur der Egoismus denkbar ist. So beschützen Hummelarbeiterinnen die Königin, zum Teil bezahlen sie mit ihrem Leben dafür. Wieso machen die Tiere so etwas, wieso gibt es überhaupt soziale Staaten und eben nicht nur egoistische? Im Laufe der Evolution sind zahlreiche einzeln lebende Arten ausgestorben, jedoch noch nie eine Staaten bildende Art. Was macht dieses soziale Verhalten so erfolgreich?
Bienen tauschen mit dem Schwänzeltanz Informationen zur Nahrungsquelle aus. Hummeln kennen so etwas nicht, kommunizieren aber anders.
Einleitung: Gibt es eine Hummelsprache? Wie orientieren sich Hummeln?
1. Orientierung
2. Kommunikation
3. Quelle / Literatur
| 3) Hummelarten |
Hier erfahren Sie durch maximal vier Klicks, welche Hummel sie gerade gesehen haben. Außerdem: Wissenswertes über die sechs häufigsten Hummelarten.
Die Auswahl der Art ist kinderleicht. Sie müssen aber die Farbe des Hummelhinterns, sowie Zahl und Farbe der Streifen erkannt haben.
(Das Foto Bombus Terrestris_0278 von Penny Metal steht unter Creative Commons-Lizenz.)
| 4) Anpassungen der Hummel |
Hummeln sind wichtige Bestäuber, die Landwirtschaft züchtet sie sogar, weil sie für perfekte Früchte sorgen.
Hummeln werden seit Jahren verstärkt in der Landwirtschaft eingesetzt, da sich durch eine verbesserte Bestäubung Früchte der höchsten Qualitätsklassen erzeugen lassen. Außerdem steigt der Ertrag. Ursächlich dafür sind Anpassungen der Hummel in ihrem Verhalten und Körperbau. Beschrieben werden außerdem zahlreiche Mechanismen, die das Sammeln von Nektar und Pollen (Foraging) optimieren.
(Das Foto Strawberry von Markusram steht unter
Hummeln können in Grenzen unabhängig vom Klima agieren. So fliegen Hummelköniginnen auch bei unter 0°C.
1. Thermoregulation
2. Vorgänge zum Aufheizen der Flugmuskulatur
3. Vorgänge zur Abgabe von Wärme beim Brüten oder Kühlen der Flugmuskulatur
4. Tricks zum Energiesparen
4.1. Flower power ermöglicht energiesparendes Verhalten
5. Energiekrisen im Winter
6. Literatur










