Wiesenhummel, Bombus pratorum

Die Wiesenhummel, Bombus pratorum, ist eine wirklich schöne Hummel. Auffällig ist ihre geringe Größe, manche Tiere sind kaum größer als eine Fliege. Auch die Männchen sind auffällig: Wiesenhummel-Drohnen haben gelbe Haare im Gesicht.

Early bumblebee (Bombus pratorum), m
Das Foto Early bumblebee (Bombus pratorum), m von bramblejungle steht unter Foto unter Creative Commons License-Lizenz.

Kennzeichen: Relativ auffällige Hummel. Sie ist ziemlich klein und bunt gefärbt. Zwei gelbe Querbinden (Kragen und 2. Hinterleibssegment [fehlt manchmal; manchmal unterbrochen]) und ein oranges Abdomen kennzeichnen die ansonsten ziemlich zottige schwarze Hummel. Die Männchen haben einen ziemlich breiten gelben Kragen.
Vorkommen: Häufig, in offenem Gelände (Name!), selten im Wald.
Besonderheiten: Aufgrund der Größe (frühe Arbeiterinnen oft nicht größer als Fliegen) und dem zeitigen Erscheinen auffällige Hummel.
Gefährdungstatus: nicht gefährdet.
Verwechslung möglich mit: Dunkle Erdhummel und Gartenhummel (größer und mit weißem Hinterende). Die Männchen der Steinhummel sehen sehr ähnlich aus, tragen aber nur einen gelben Streifen.
Flugzeiten: März bis Juli (später = 2. Generation). Königin: Anfang März bis Mitte Mai, Arbeiterinnen: bis Juli, Drohnen: Ende Juni.
Größe: Königin 1,6cm; Männchen 1,1cm; Arbeiterinnen 0,9 – 1,2cm.
Neststandort: oberirdisch in Nistkästen, alten Vogelnestern.
Nestgröße: 50 – 120 Tiere.
Rüssellänge: lang.
Schmarotzerhummeln: Wiesenhummel ist Wirt von Psithyrus sylvestris


 
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Autor: Cornel van Bebber | Datum: 7. Mai 2011 - 18:29 Uhr | Update: 26. August 2011 - 22:24 Uhr | Kommentare: 0
Autor: Cornel van Bebber
Autor und Administrator dieser Seiten seit 1998. Rheinländer, Studium Chemie und Biologie. Entdeckte die Hummeln durch das Hummelbuch von v. Hagen. Mehr zur Entstehungsgeschichte dieser Seite. Google+: Cornel van Bebber
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