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Lob für die Homepage II
01.06.2009 "Die komplexe Seite bietet nicht nur eine Fülle von Fakten zu Körperbau, Lebensraum, Entwicklung und Bedeutung von Hummeln sondern auch interaktive Seiten für Schüler und Kinder, auf denen verschiedene altersgerechte Fragen gelöst und Aufgaben übernommen werden sollen. Empfehlenswert als Hausaufgabe für interessierte Schüler und für ein Projekt mit Computerunterstützung. Geeignet für die Sekundarstufe I."
Cornelsen Verlag auf seiner Internetseite "Internet - Lotse: Linktipps für den Unterricht" |
Lob für die Homepage I
"Die Homepage habe ich meinen Schülerinnen und Schülern und Referendarinnen und Referendaren empfohlen, sie bietet viel Spannendes. Auch für meinen Unterricht habe ich die Seiten verwendet und in einem Stationenlernen erfolgreich eingesetzt."
Sabine Knop, Seminarleiterin und Fortbildnerin am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg.
Danke für solche Mails!! |
Unterrichtstipp: Was brummt denn da?
Mit Kindern erfolgreich Hummelarten bestimmen
 02.05.2009 "Was man nicht kennt, kann man nicht schützen." Mit diesem Satz wird immer wieder deutlich gemacht, wie grundlegend für die Umwelterziehung von Kindern und Jugendlichen die direkte Auseinandersetzung mit "der Natur" sein muss. Dafür muss nicht immer der Klassenraum verlassen werden, Pflanzen und bestimmte, wenige Tiere kann man auch in die Schule mitbringen. Die bestäubenden Insekten, die eine so große wirtschaftliche und ökologische Bedeutung haben, lassen sich aber nur schwer in Aktion im Klassenraum beobachten.
Im städtischen Park ("Bunter Garten" in Mönchengladbach), der in der Nähe eines Gymnasiums lag, wurde nun eine Bestimmungsübung erfolgreich durchgeführt. Die Stadt hatte dort vor Jahren vor allem Azaleen und Rhododendren gesetzt, die sehr viel Nektar bieten und viele Hummeln anlocken. Da die Tiere aber so schnell sind und die Unterscheidung der Arten nicht einfach ist, sind Bestimmungen vor Ort evtl. mit einem Arbeitsblatt nicht erfolgreich.
Diesmal wurden den Schülern in einer ersten Stunde zuerst mit dieser Homepage sechs der häufigsten Arten näher gebracht. Innerhalb von zehn Minuten lernten sie auf Unterschiede zu achten. Anschließend hatte ein Schüler mit Fotos von Hummeln, die vorher vom Lehrer bestimmt waren, ein Computerprogramm entworfen, dass die Hummelfotos für eine halbe bis 1 Sekunde anzeigt. Weil die Hummeln in der Natur schnell weg fliegen, sollte so das schnelle und richtige Bestimmen trainiert werden. Eine Gaudi für die Schüler, die enorm motiviert waren, denn danach musste die richtige Art angeklickt werden, die prompte Auswertung gab an, ob man richtig oder falsch lag. Die Bilder wurden zufällig angezeigt, so dass man mehrmals hintereinander trainieren konnte. Trefferquoten zwischen 80 und 100% wurden erreicht. In der folgenden Stunde ging es dann in den Park, die Schüler verteilten sich auf mehrere "Rhododendreninseln" und waren sogar in der Lage, Hummeln im Flug richtig zu bestimmen, der Erfolg war überraschend und sehr gut. "So eine Exkursion können wir nochmal machen.", war der Kommentar eines Schülers.
Das Arbeitsblatt und das Programm wird hier demnächst hochgeladen (in dringenden Fällen: Email an mich). Den Lehrerbereich mit weiteren Angeboten finden Sie hier. |
Tod durch Unachtsamkeit
Fruchtgummi wird zur Hummelfalle
 25.04.2009 Hummeln, die großen Nützlinge in unseren Gärten und in der Natur, sind leider nicht nur durch die Zerstörung ihrer Lebensräume bedroht. Die Bilder, die ein Naturfreund vor wenigen Tagen aufgenommen hat, zeigen eine achtlos weggeworfene Haribo-Plastikverpackung. Die noch frische Tüte hatte sich senkrecht zwischen Halmen verkeilt, ihr Duft und die leuchtenden Farben hatte Hummel-Königinnen aus der Umgebung angelockt. Sie waren offenbar auf der Suche nach Nahrung die enge Öffnung entlang gekrabbelt, fanden den Weg aber nicht mehr heraus. Neun Königinnen konnten nicht mehr entkommen und sind an Entkräftung oder an der Hitze in der Tüte (erhebliche Erwärmung einer solchen Tüte durch die Sonne) umgekommen.
Schlimm genug, dass überhaupt Müll in der Landschaft auftaucht, einfach sehr traurig, dass dadurch neun Hummelstaaten mit vielen Hunderten Tieren nun fehlen. Dieser Text soll deutlich machen, dass solche Gedankenlosigkeit Folgen hat.
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Bedrohte Bestäuber
Das stille Sterben der Hummeln
21.05.2008 Unbemerkt sterben immer mehr Tier- und Pflanzenarten aus. Aufsehen erregt der massenhafte Tod ganzer Bienenstaaten, doch auch die Hummeln werden immer seltener. Für Großbritannien ist das Aussterben von drei der 25 Hummelarten in den letzten Jahrzehnten belegt.
Eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. Die Zerstörung natürlicher Lebensräume und der Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft, mittlerweile auch die Bedrohung durch künstlich erzeugte Artgenossen, die Krankheitserreger verbreiten, führen zum Verlust von Bestäubern.
Mittlerweile - und das ist die gute Nachricht - hat auch die Wirtschaft die Bedeutung der Insekten erkannt. Für die USA wird der Wert einer Bestäubung von Kulturpflanzen durch Bienen und Hummeln pro Jahr auf 30 bis 60 Milliarden Euro geschätzt, andere Quellen geben noch höhere Zahlen an. Die Eisfirma Häagen-Dazs stellt Forschungsgelder bereit, um auch in Zukunft Früchte ernten zu können (siehe Artikel und Website unten).
Sie können den Tieren helfen, indem Sie sie die Völker mit Nahrung fördern. Sie produzieren dann mehr Königinnen und die Chance steigt, dass es im kommenden Jahr mehr Staaten gibt. Beispielsweise können Sie Pflanzen aussäen, die viel Nektar und Blütenstaub produzieren. Ein großes Problem ist aber auch der fehlende Nistplatz. Setzen Sie sich in Ihrer Region dafür ein, dass Naturschutzgebiete erhalten werden.
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Genialer Surftipp
Stellen Sie sich jetzt bitte eine Welt ohne Bienen vor
 06.04.2008. Keine Belästigungen mehr, wenn Sie Kuchen auf der Terasse essen? In Ruhe ein Eis essen?
Irrtum! Weder Kuchen noch Eis gäbe es ohne die Bienen. Die Firma Häagen-Dazs-Eis hat nun eine wirklich sehenswerte Homepage unter helpthehoneybees.com erstellt, in der die Bedeutung der Honigbiene für ihr Eis interessant dargestellt wird. Die dramatischen Verluste an bestäubenden Insekten in Amerika, also auch an Hummeln, lässt die Firma aktiv werden, da sie für ihr Eis beispw. Kirschen und Erdbeeren braucht, deren Blüten von Bienen und Hummeln bestäubt werden und dann erst die leckeren Früchte produzieren. So will die Seite die Besucher aufklären, außerdem unterstützt Häagen-Dazs diverse Forschungsprojekte.
Für diese Seite dürfen Sie ruhig meine Homepage verlassen :-). Leider sind alle Texte nur auf englisch abzurufen.
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