In England haben 25 acht- bis zehnjährige Grundschüler eine Forschungsarbeit über die Orientierung von Hummeln angefertigt, deren Ergebnisse sogar in einer großen Fachzeitschrift (Biology Letters) veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung ist vom 22.12.2010, die Zeit berichtet nun in ihrem Blog darüber:
Schüler in Großbritannien haben das Verhalten von Hummeln untersucht. Die Ergebnisse ihres Experiments sind so gut wie die von erwachsenen Wissenschaftlern.
Beeindruckende Ergebnisse kamen dabei heraus. Betreut wurden die Kinder von einem Lehrer – und einem Experten, einem Hummelforscher. Insofern fragt man sich sofort, welchen Anteil der Biologe und der Lehrer an den Ergebnissen hatten. Nach Angaben des Forschers gab es diese Arbeitsteilung:
They asked the questions, hypothesized the answers, designed the games (in other words, the experiments) to test these hypotheses and analysed the data. They also drew the figures (in coloured pencil) and wrote the paper. Their headteacher (Dave Strudwick) and I devised the educational programme (we call ‘i,scientist’), and I trained the bees and transcribed the childrens’ words into text (which was done with smaller groups of children at the school’s local village pub).
Insofern scheint es sich tatsächlich um eine wirklich tolle Arbeit zu handeln. Sie ist ein Plädoyer dafür, Kindern mehr zuzutrauen und ihnen ausschließlich diejenige Hilfe anzubieten, die sie brauchen. Auf die Ergebnisse kommen sie dann ganz allein.


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