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Hummeln

Seltene Hummelart in den USA plötzlich lokal wieder häufiger

Wisteria w/bumblebee (Bombus huntii)

Das Foto Wisteria w/bumblebee (Bombus huntii) von Kessop steht unter CC-Lizenz

Eine seltene Hummelart, von der bis vor drei Jahren nur noch 129 Exemplare im gesamten Westen der USA existierten, konnte in diesem Frühjahr Dutzendfach in der Umgebung der Stadt Logan in Utah beobachtet werden. Die Forscher waren überrascht, freuten sich aber umso mehr über die Tiere:

„It’s a cool thing to see them here,“ Jonathan Koch, Strange’s research assistant, said Tuesday. „This species you don’t find out there anymore. … The fact that we are seeing them in Logan is exciting; maybe there are pockets of them that are doing OK. It allows us to investigate them more.“
Quelle

Weshalb die Hummeln nun gehäuft auftreten, muss noch untersucht werden. Die Forscher gehen aber lediglich von klimatischen Effekten (milder Winter, trockenes Frühjahr) aus.


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Autor: Cornel van Bebber | Datum: 13. Juli 2012 - 13:55 Uhr | Update: 13. Juli 2012 - 13:55 Uhr | Kategorie: Hummelarten, Hummelschutz | Schlüsselwörter: , , , , , , , , , | Kommentare: 4

Autor: Cornel van Bebber
Autor und Administrator dieser Seiten seit 1998. Rheinländer, Studium Chemie und Biologie. Entdeckte die Hummeln durch das Hummelbuch von v. Hagen. Mehr zur Entstehungsgeschichte dieser Seite. Google+: Cornel van Bebber
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4 Kommentare

  1. Christian | | Link zum Kommentar

    Sorry, aber ein bisschen kritisch sollten solche Meldungen schon behandelt werden bevor sie veröffentlicht werden. Ich meine eine Aussage wie: „Im ganzen Westen der USA wurden nur noch 129 Exemplare gefunden“ kann man jetzt wirklich nicht ernst nehmen. Insofern ist der ganze Inhalt nicht ernstzunehmen da er keine seriöse Angabe zur Häufigkeit enthält. So eine Meldung würde ich gar nicht erst veröffentlichen und stammt wohl aus irgendeinem Boulevard-Sensationsblatt.

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    • Cornel van Bebber | | Link zum Kommentar

      Ich kann die Zeitschrift nicht beurteilen, möchte dir aber erklären, warum ich den Artikel veröffentlicht habe und warum ich das auch wieder tun würde.

      Die Zeitschrift (und die Quelle ist ja oben angegeben) gibt an mehreren Stellen Hinweise darauf, dass alle Angaben wissenschaftlich fundiert sind:
      – Die Quelle ist ein Insektenforscher
      – Er arbeitet für das US-Landwirtschaftsministerium
      – Er spricht von einer dreijährigen Studie, in der die Seltenheit und die Zahl 129 dokumentiert wurde.
      – Der Artikel verlinkt auf das Profil des Forschers
      – Die Nachricht soll zum Thema auf einem „Bumblebee Workshop“ der Uni in Utah werden.
      – Der Forscher ist auch in der Vergangenheit als Insektenforscher auf diesem Gebiet tätig gewesen:

      He and other USU scientists collaborated with researchers at the University of Illinois on a three-year, exploratory field trip throughout the United States collecting information from more than 300 sites.
      „We surveyed tens of thousands of bumblebees,“ Strange said.

      – Die Autorin des Artikels arbeit seit 1998 für die Zeitung und hat Erfahrung mit Umweltthemen.

      Diese Hinweise stehen alle alleine auf der 1. Seite des Artikels. Für mich sind das ausreichende Gründe, anzunehmen, dass die Informationen im Artikel wahr sind. Umgekehrt: Was spricht gegen den Text?

      Ich stehe zu der Veröffentlichung und halte alle Informationen für seriös.

      Antworten
       
  2. Christian | | Link zum Kommentar

    Na dann gratuliere ich zu den übermenschlichen Fähigkeiten der US-Forscher wenn diese auf einer so riesigen Fläche (der ganze Westen der USA!) so genau bestimmen können wieviele Exemplare der Hummel vorhanden sind (exakt 129). Wäre das schön hätten wir hier auch solche Forscher die so genau zählen können.

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    • Martin | | Link zum Kommentar

      Vielleicht ist da irgendetwas falsch wiedergegeben worden? Es würde so viel mehr Sinn machen, wenn unter den „zehntausenden“ untersuchten Hummeln, nur 219 dieser Hummelart zugehörten.

      Ich vermisse hier vor allem die Angabe, um welche Hummelart es sich denn eigentlich handelt. Aus dem neuen Buch „Bumble bees of the western United States“ (mit Daten zur Verbreitung und Gefährdung, als PDF im Netz zu finden), an dem der zitierte James Strange mitgearbeitet hat, konnte ich diesbezüglich überhaupt keine Rückschlüsse ziehen.

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