Lexikon: Thermoregulation

Neuigkeiten passend zum Thema

Wie bei Vögeln: Hummeln brüten den Nachwuchs aus (Studie)

Dank ihrer Thermoregulation, die schon 1979 von Heinrich beschreiben wurde, können Hummeln unabhängiger vom Klima leben als andere Insekten. Beispielsweise können sie die Bedingungen für ihren Nachwuchs optimieren, indem sie ihn im Frühjahr bebrüten und dadurch auf optimale 32°C erwärmen, selbst dann, wenn es draußen Temperaturen um den Gefrierpunkt hat. Im Sommer wird durch Flügelschlag gekühlt.
Wissenschaftler an der Uni Konstanz haben untersucht, ab welcher Temperatur die Hummeln eingreifen und mit dem Erwärmen bzw. Kühlen beginnen.

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Überraschung: Keine Winterpause für britische Hummeln (Studie)

Normalerweise erscheinen Hummeln im Frühjahr, gründen ein Volk und sterben im Sommer wieder ab. Die befruchteten Hummeln überwintern dann eingegraben bis zum nächsten Frühling.

In England gibt es nun immer mehr Berichte, dass Hummeln das gesamte Jahr, also auch im Winter, fliegen. Entsprechende Beobachtungen wurden bereits 1957 gemacht, seit 1990 untersucht man das Phänomen in der wissenschaftlichen Literatur.

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Hummeln im Schnee – kein Widerspruch!

Ist das nicht eine sensationelle Nachricht? Hummeln fliegen auch im Schnee!
Das ist insofern wirklich eine Schlagzeile wert, als bei niedrigen Temperaturen viele Lebewesen „lahm“ gelegt werden und nicht mehr aktiv sind, Hummeln bleiben aber lebendig.

In diesem Artikel will ich erklären, wie die Hummel das im Gegensatz zu anderen Insekten schafft und weshalb das sinnvoll ist.

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