Cornel van Bebber

Autor und Administrator dieser Seiten seit 1998. Rheinländer, Studium Chemie und Biologie. Entdeckte die Hummeln durch das Hummelbuch von v. Hagen. Mehr zur Entstehungsgeschichte dieser Seite. Google+: Cornel van Bebber

Website: https://aktion-hummelschutz.de

Bisherige Beiträge von Cornel van Bebber:

Jetzt offizielles „Citizen Science Projekt“

In Deutschland gibt es eine zentrale Plattform für Citizen Science Projekte, die vom Bundesministerium für Forschung gefördert wird: „Bürger schaffen Wissen“. Das Hummelprojekt „Bestäuberkrise bei Hummeln?“ ist nun auf der Webseite aufgenommen worden. Zuvor gab es eine mehrwöchige Prüfung unter Beteiligung von „Wissenschaft im Dialog“ und dem „Museum für Naturkunde Berlin“. Die Aufnahme auf die…

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Projekt: So helfen Sie uns beim Erforschen der Bestäuberkrise

NEU: Das Projekt wurde nun auch auf der offiziellen, deutschlandweiten Citizen Science Plattform „Bürger schaffen Wissen“ aufgenommen. Beteiligen Sie sich! Gemeinsam finden wir heraus, ob es bereits eine Bestäbungskrise bei Hummeln gibt! Links für Teilnehmer Worum geht es? In Europa hat die Zahl der Bestäuber dramatisch abgenommen, auch Hummeln sind davon betroffen. Unter dem Schlagwort…

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30 Antworten zu “Projekt: So helfen Sie uns beim Erforschen der Bestäuberkrise”

  1. Anne sagt:

    Hallo, ich finde nicht die Seite, in die ich die Ergebnisse Wachsblumensamen eintragen kann.

  2. Thomas Zierdt sagt:

    Moin!
    Ich frage mich, wie auf diese Weise das Vorhandensein von Hummeln nachgewiesen werden soll, wenn doch eine einzige Hummel über unzählige Blüten klettert und diese dabei bestäuben könnte. Ich halte diese Vorgehensweise für nicht repräsentant. Damit werden nur die bestäubten Blüten registriert, die Anzahl der Hummeln kann nicht hergeleitet werden.
    Das direkte Beobachten der Pflanze (z.B. mit einer Kamera, die alle Stunde ein Bild macht) und das händische Auszählen der Hummeln ergibt einen Durchschnittswert, der über Jahre gemessen einen statistischen Wert ergibt, an dem man dann im Diagramm sehen kann, ob die Population nun tatsächlich abnimmt oder nicht.
    Ich mag mich irren, aber wenn ich da einen Fehler mache, dann teilt es mir bitte mit!
    Danke!

    • Danke für deinen wichtigen Kommentar. Vielleicht liegt ein Missverständis vor: Diese Untersuchung hat gar nicht zum Ziel, eine Zahlenangabe über das Vorhandensein von Hummeln zu ermitteln, also beispielsweise: „Hier kommen 150 Hummeln vor.“ Vielmehr erhält man aus der Zahl der Blüten und entwickelten Samen ein Verhältnis, das in Gegenden mit vielen Hummeln zugunsten der Samen verschoben ist. Bei perfekter Bestäubung sollte das Verhältnis nahe 1 sein, denn dann würde sich aus jeder Blüte ein Same entwickeln.
      Wichtig ist, dass einzelne Teilnehmer angeben, ob in ihrem Garten ein Hummelvolk vorkommt. Wenn das der Fall ist, wird das resultierende Verhältnis dort als optimaler Wert genommen. Dieses Verhältnis wird dann mit dem der anderen Teilnehmer ohne Hummelvolk im Garten verglichen. Bei erheblicher Abweichung fehlen die Hummeln.
      Konnte ich das verständlich machen?

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Warum Fußball spielende Hummeln die Wissenschaft aufmischen (Studie)

Mal wieder hat Lars Chittka, ehemaliger Hummel-Forscher aus Würzburg (vor vielen Jahren wechselte er nach London an die dortige Queen Mary-University), mit einer Hummel-Studie gleichzeitig eine interessante Entdeckung gemacht und dabei auch noch einen PR-Coup gelandet. Einer seiner Mitarbeiter, Clint Perry, konnte mit einem Experiment nämlich die Lernleistung von Hummeln belegen. Das war nicht alleine…

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