Cornel van Bebber

Autor und Administrator dieser Seiten seit 1998. Rheinländer, Studium Chemie und Biologie. Entdeckte die Hummeln durch das Hummelbuch von v. Hagen. Mehr zur Entstehungsgeschichte dieser Seite. Google+: Cornel van Bebber

Website: https://aktion-hummelschutz.de

Bisherige Beiträge von Cornel van Bebber:

Aus der Praxis: Wie ermittelt man die vorkommenden Hummelarten?

Um seltene Arten zu schützen ist es notwendig zu erfahren, welche Hummelarten in einer bestimmten Region überhaupt vorkommen. Es gibt dazu drei wissenschaftliche Methoden, mit denen die verschiedenen Hummelpopulationen erfasst werden können. Die Erfolgsquote diese Methoden wurden 2014 untersucht: Alle drei sind erfolgreich, allerdings jeweils unterschiedlich gut je nach Umgebung.

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3 Antworten zu “Aus der Praxis: Wie ermittelt man die vorkommenden Hummelarten?”

  1. Miriam sagt:

    Es ist eine Schande, so viele Hummeln zu töten. 1890 an der Zahl und das alles unter dem Deckmantel Hummelschutz!!
    Blanker Hohn.

  2. Peter Frauenfelder sagt:

    wieso muss man 96std.warten und mit seifenwasser Behälter ausrüsten,damit die hummeln ertrinken,?gibt sicher andere lösung,damit die hummeln wieder fliegen können

    • Cornel sagt:

      Das hat sicherlich nur wenig mit Hummelschutz zu tun, vor allem, wenn in den Behältern Tiere seltener Arten liegen, die zudem ja auch noch recht kleine Staaten bilden und jedes einzelne Tier sehr wichtig ist. Ich hoffe, es ist aber auch auch deutlich geworden, dass ich hier nicht zu derartigen Praktiken aufrufe, sondern Methoden der Forschung vorstelle.

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Nahrungsmangel ist Ursache Nr. 1 für Artenschwund (Studie)

Die intensive landwirtschaftliche Nutzung von Flächen ist Hauptursache für das Verschwinden von Hummelarten wie der Distelhummel und anderer Insekten.

Diese Aussage war zuletzt zwar anerkannt, beruhte aber auf Spekulationen. Es gab einfach keine zuverlässigen Daten aus der Zeit vor 1950, als die Landwirtschaft noch keine Agrarindustrie war.

Niederländische Forscher haben nun mit einem Trick diese Datenlücke geschlossen. Sie konnten beweisen, dass mit dem Verschwinden von Hauptnahrungspflanzen auch Insekten seltener wurden. Außerdem ergaben sich dadurch Empfehlungen für eine Förderung der seltenen Arten, z.B. der Distelhummel.

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4 Antworten zu “Nahrungsmangel ist Ursache Nr. 1 für Artenschwund (Studie)”

  1. […] Eine niederländische Studie zeigte, dass Blumenmischungen zumindest zur Förderung von seltenen Hummeln nicht optimal sind: „Unsere Studie zeigt: Wenn man einjährige Blumen säht, ist das prima für viele Arten. Am meisten profitieren davon aber die Arten, denen es eh besser geht. Will man den am stärksten betroffenen Arten helfen, muss man gezielt ihre Wirtspflanzen fördern, da reichen die allgemeinen Blütenmischungen nicht.“ Quelle […]

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Wir wichteln! Machen Sie mit!

Wichteln macht Spaß und ist immer eine Überraschung! Machen Sie mit!
So geht’s

  • Jeder, der mitmacht, bekommt Saatgut für typische Hummelpflanzen von einem Hummelfreund zugeschickt. Selber schickt man einer anderen Person Saatgut zu.
  • Die Personen werden zugelost.
  • Das Saatgut ist eine Überraschung, denn man legt höchstens einige Hinweise zur Aussaat dazu, nicht jedoch den Namen der Pflanzenart. Die Samen sollen neutral eingetütet werden.

Lassen Sie sich überraschen, welche Hummelpflanze da wächst. Und lernen Sie auf diese witzige Art andere Hummelfreunde kennen.

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