Happy End in USA: Trump lässt doch Bombus affinis schützen

Happy End in USA: Trump lässt doch Bombus affinis schützen

Doch noch ein Happy End: Donald Trump lässt die Aufnahme von Bombus affinis auf die amerikanische Rote Liste als vom Aussterben bedrohte Art zu.

There are times—even today—when law and science triumph over politics.
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Trump hatte einen Tag vor dem Inkrafttreten einer derartigen Entscheidung der Obama-Regierung am 20.1.2017 das nötige Verfahren gestoppt. Alle Maßnahmen wurden monatelang verschoben, weil zuerst überprüft werden sollte, ob wirtschaftliche Interessen dem Hummelschutz im Wege stehen.

Wahrscheinlich hat sich nun auch bis ins Weiße Haus herumgesprochen, dass es umgekehrt ist: Fehlende Hummeln würden sehr großen finanziellen Schaden anrichten, weil die Bestäubungsleistung der Tiere in die Milliarden geht.

Bombus affinis ist bereits seit fünf Jahre in Kanada entsprechend geschützt. In den USA hatte die Zahl und Verbreitung der Hummeln um etwa 90% in den letzten zwanzig Jahren abgenommen, sie lässt sich heute verglichen mit den frühen 2000er Jahren nur noch an 13% der Vorkommen auffinden. In 30 Jahren, so eine Prognose des amerikanischen Umweltministeriums (U.S. Fish and Wildlife Service ), würde die Art ganz verschwunden sein.

Insofern freuen sich Hummelschützer über die Entscheidung. Da bereits entsprechende Klagen vorlagen, wurden Gerichtsentscheidungen nicht mehr nötig.

Mit dem nun vorliegenden Schutzstatus sind landesweite Schutzmaßnahmen verbunden, die sicherlich nicht nur Bombus affinis, sondern allen Bienen zu Gute kommen.

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